Ein Wegweiser zur eigenen Meinung

Viele sind derzeit hin und her gerissen und wissen nicht, woran sie glauben sollen- oder eben nicht?!

Es kann oft ganz schön verwirrend sein, wenn eine Meinung zu haben, plötzlich ganz wichtig wird und du aber keine Ahnung hast, welche du nun vertreten sollst- darfst- kannst.

Meinungsfreiheit ist ein wichtiges und wertvolles Grundrecht.

Doch es ist gerade jetzt, recht schwierig geworden, eine zu finden, hinter der es sich wirklich gut stehen lässt.

So findest du eine eigene Meinung

Um dir diese Frage der Meinungsfindung zu erleichtern, habe ich für dich 9 Strategien zusammen gefasst, worauf du unbedingt achten solltest, ehe du dir eine Meinung bildest oder die anderer blind für deine hältst und vertrittst.

Vielleicht stellst du dir auch häufig folgende Fragen:

Wie bilde ich mir eine Meinung, die sich vertreten lässt?

Was ist nun wirklich wahr?

Woran soll ich glauben und wem vertrauen?

Wie kann ich mir eine Meinung bilden und vor allem- worauf basierend?

Hier hast du einen Leitfaden, wie es dir gelingen kann, in herausfordernden Zeiten eine Meinung zu finden.

1, Lies Informationen aus diversen Quellen, nicht nur aus „einer bestimmten Meinungsrichtung“, sondern aus unterschiedlichen Zeitungen, Portalen, Foren, Magazinen, Fachzeitschriften, Büchern, Videos, Podcasts und Dokumentationen.
Werde hier nicht zu einseitig, sondern bleib offen. Denn nur so, gelingt es dir im ersten Schritt einen Überblick zu bekommen.

2, Achte unbedingt darauf, dass die Quellen
a, ein Impressum haben
b, fundiert recherchiert sind
c, von glaubwürdigen Ursprung sind

3, mach dir eine Pro und Kontra Liste- wäge ab, in welche Richtung es für dich, nach der Auswertung gehen könnte.


4, Nimm dir Zeit, fernab aller Recherche, in dich hinein zu horchen.
– Was sagt dir deine Intuition?
– Was sagt dir die Vernunft?

Fördert deine Meinung, das Gute, Schöne und Wahre in der Welt?

Lässt es dich aufatmen? Oder macht es dich eng, panisch, enorm wütend oder gar depressiv? Achte darauf, dass deine Meinung dich und andere bestärkt, bejaht, wertschätzt, achtet und respektiert.

Am besten gehst du in einem Moment in dich, in dem du frei von Ängsten und entspannt bist. Denn wenn wir gestresst sind, lassen wir uns allzu leicht unter Druck setzen, einschüchtern, fehlleiten und womöglich in eine falsche Richtung manipulieren.


(Meist ist es möglich, abends, in der Natur oder nach einem entspannten Tag, an dem du glücklich warst oder meditieren oder Sport machen konntest, deiner Intuition zu lauschen.

5, Tausche dich unbedingt mit intelligenten und weltoffenen Menschen aus. Die die Meinung anderer weder harsch herabwürdigen, noch so persönlich nehmen, dass sie sich abwenden und den Dialog unterbinden.

6, Achte darauf, die Meinung Dritter zu akzeptieren und verfalle nicht in blinden Aktionismus oder Scheuklappendenken. Denn das kann dazu führen, dass du einer Ideologie verfällst, die ungesund sein kann.


7, Sobald du selbst oder deine Quelle, nur noch „stur“ (s)eine Sichtweise vertritt, solltest du unbedingt Hellhörig werden!
Gib acht, dass du keiner Ideologie nachläufst, die diskriminiert, ausgrenzt oder manipuliert!

8, Solange du offen für die Meinung anderer bist, musst du dir allerdings keine Sorgen machen.

9, Unterm Strich kann man sagen: Hör dir die unterschiedlichen Meinungen an, recherchiere zusätzlich aus verlässlichen und geprüften Quellen und sei dir bewusst – die eine Wahrheit für alle, gibt es sowieso nicht und liegt deshalb auch meist irgendwo dazwischen.

Wenn du bereit bist, deine Meinung zu ändern, hast du verstanden, worum es geht.

Das bedeutet: Eine Meinung zu haben, bedeutet nicht darauf zu verharren. Bleib flexibel, bleib offen, bleib positiv und hoffnungsvoll. Bleib jemand, der an anderen interessiert ist. Bleib jemand, der wachsen möchte und diesen Wachstum für ein besseres WIR einsetzen will.

Verurteile niemanden der anderer Meinung ist. Wenn du bereit bist, den Perspektivwechsel einzunehmen und dich fragst: „Wie würde ich die Welt betrachten, müsste ich in seinen/ihren Schuhen durch die Welt gehen?“ erkennst du, dass die individuelle Meinung meist erklärbar, unantastbar und verständlich ist.

Das bedeutet nicht, dass du deren Handlungen und Rückschlüsse gut heißen oder vertreten musst, das bedeutet lediglich, dass du bereit bist, den anderen in Würde zu respektieren, ohne seine Bürde mitzutragen.

Ein Unterschied, der die Welt verändern kann…

Lösungen lassen sich von diesem Platz aus, am besten finden.

Alles Liebe,

Deine Katharina