TIPP AUS DER TRAUMATHERAPIE:
Wenn du merkst, dass du selbst, deine Kinder oder andere, Angst haben oder wie gelähmt bist, keine Orientierung mehr findest oder stark überlastet bist, dann gibt es folgende Übung aus der Traumatherapie, die nach Schocks als Therapie angewandt wird, um das System wieder zu regulieren.
Atme tief ein und aus
Setz dich auf einen Stuhl und fühle, dass du von ihm sicher getragen und gehalten wirst
Schau dich im Raum langsam von links nach rechts  um und nenne laut:
  • 5 Dinge, die du siehst
  • 5 Dinge, die du hörst
  • 5 Dinge, die du in dir wahrnimmst  (z.b ich bin durstig, es ist mir zu warm, etc)
Danach atme tief ein und aus
Nenne nun
4, dann 3, dann 2, dann 1 Ding, dass du siehst, hörst und in dir wahrnimmst.
Atme wieder tief ein und aus
Und sag dir laut:
In diesem Moment bin ich in Sicherheit. Schau, alles ist gut. Der Stuhl trägt und hält dich. 
Verschränke deine Arme und rubbel kurz deinen Körper von oben nach unten ab.
Dein Gehirn kannst du durch diese einfache Übung täglich darauf trainieren, dass das wovor du gerade Angst hast,  keine Gefahr für dich in diesem Moment ist. Du stabilisierst dich und fühlst neue Präsenz, Sicherheit und Klarheit.
Diese braucht es auch, damit du dich angstfrei auf alles, was diese Tage bringen mögen, einlassen kannst.
Alles Liebe, von Herzen, bleibt gesund.